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Blaue Mädchen-Kiefer

Name:
Blaue Mädchen-Kiefer (Pinus parviflora Glauca’)

Herkunft:
Bergwälder, Japan

Standort:
Die Mädchenkiefer liebt frische, sandig-humose Lehmböden, die sauer bis alkalisch sind. Sonnige Lagen sind optimal. Des Weiteren reagiert die Tanne empfindlich auf Oberflächenverdichtung. Innerstädtisches Klima wird vertragen. Aufgrund der Winterhärte gibt es keine Klimaprobleme. Ein windgeschützter Platz ist nötig.

Bewässerung:
Kiefern können gut auf nährstoffarmen und leichten Böden wachsen. Daher vertragen sie auch trockene Perioden.
Nach der Pflanzung sind Kiefern sehr empfindlich gegenüber Trockenheit. Eine reichliche und durchdringende Bewässerung einmal pro Woche ist erforderlich.
Nach einigen Wochen aber kann weniger bewässert werden. Die Pflanze ist nun zunehmend in der Lage, sich durch die entstandenen Wurzeln die Wasservorräte selber zu erschließen. Da die Pflanze immergrün ist, ist es auch im Winter wichtig bei lang anhaltender, trockener und sonniger Witterung an frostfreien Tagen zu wässern.

Düngung:
Für die optimale Düngung sollte COMPO Koniferen Langzeit-Dünger verwendet werden.
COMPO Koniferen Langzeit-Dünger versorgt Kiefern mit nur einer einzigen Düngung 6 Monate lang mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen.
Bei der Pflanzung empfehlen wir COMPO SANA® Pflanzerde. Sie enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe für optimale Wachstumsbedingungen.
Der darin enthaltene COMPO-PLUS® Gärtner-Humus aus natürlichen, qualitätsgesicherten Rohstoffen ist rein organisch und erhöht die Standfestigkeit der Pflanzen. Er verstärkt die biologische Aktivität des Bodens und unterstützt die Humusbildung. Der Wurzelaktivator AGROSIL® verbessert das Anwachsen.

Sonstiges:
Der Wurzelbereich der Mädchenkiefer ist im Winter sehr empfindlich. Ein Abdecken des Wurzelbereiches aus Torf, trockenem Laub und Reisig verhindert das Erfrieren der Wurzel. Die Mädchenkiefer ist sehr langsam wachsend. Auch später benötigt sie nicht viel Platz. Daher sind kleinere Gärten hervorragend geeignet. Als schnellwachsender Sichtschutz ist sie jedoch nicht zu empfehlen.

 

Schädlinge und Krankheiten an Kiefern
Schädling / Krankheit Bekämpfung
 
Kommaschildläuse:
Nadeln vergilben und können abgestoßen werden, zusätzlich 2–3 mm große kommerartige, weiße bis hellbraune Erhebungen sichtbar
COMPO Austrieb-Spritzmittel,
COMPO Schädlings-frei plus
 
Kiefernkulturgespinstblattwespen:
Im Juni/Juli sind ca. 15cm lange, rotbraune Krümel an den neuen Trieben. Darin versteckt sitzt eine schmutziggrüne Larve. Die Triebe werden kahl.
COMPO Schädlings-frei plus
(nur wenn Kontakt mit der Raupe möglich ist)
 
Kiefernschütte:
schon im September gelbliche Verfärbungen der Nadeln, unter der Lupe sind winzige schwarze Flecken sichtbar, im Winter werden die Nadeln braun, im Frühjahr fallen sie ab
Entfernung der abgefallenen Nadeln, um das Infektionspotential zu minimieren
 
Kiefernblasenrost:
spindelförmige Anschwellungen, aus denen im Frühjahr bei Feuchtigkeit blasenförmige weiße Pilzgebilde ausbrechen, Triebe sterben letztlich ab
Rückschnitt der betroffenen Triebe bis ins gesunde Holz. keine Johannisbeeren anpflanzen, da sie Wirtspflanzen sind
 

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung.
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